Werkstätten! Holen Sie sich in diesem Winter keine kalten Füße – mit den Tipps für den Winter-Service bleibt Ihr Geschäft gesund
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Werkstätten! Holen Sie sich in diesem Winter keine kalten Füße – mit den Tipps für den Winter-Service bleibt Ihr Geschäft gesund

Werkstätten! Holen Sie sich in diesem Winter keine kalten Füße – mit den Tipps für den Winter-Service bleibt Ihr Geschäft gesund

Wartungs- und Reparaturarbeiten im Winter sind für Werkstätten eine hervorragende Gelegenheit, um ihre Produktivität zu steigern. Fahrzeugstörungen treten letztendlich das ganze Jahr auf. Wenn Sie Unfallschäden aufgrund rutschiger, vereister Straßen, den höheren Verschleiß durch Schlaglöcher und Korrosion durch Salz, Splitt usw. hinzuzählen, dann sind dies die idealen Voraussetzungen für eine arbeitsreiche Wintersaison. Aber sind Sie bereit, die Chancen der kälteren Monate zu nutzen? Mit unseren Top-Tipps für den Winter-Service bei wichtigen Wartungsprodukten von Delphi Technologies sind Sie für Reparaturen gerüstet ... zu jeder Jahreszeit.

Lenkung und Aufhängung: Die Aufhängung eines Fahrzeugs leistet im Winter häufig die härteste Arbeit. Schlaglöcher, die durch extreme Temperaturschwankungen entstehen, und der Einsatz korrosiver Materialien, wie Salz und Splitt, auf den Straßen können zu einem höheren Verschleiß von Lenkung und Aufhängung eines Fahrzeugs führen.

Wichtige Bauteile, wie die unteren Kugelgelenke, sind aufgrund ihrer Position besonders anfällig für Verunreinigungen durch Salz und erhöhte Straßenbelastung. Zwar gehört der Austausch von Kugelgelenken nicht zum Routinewartungsplan, dennoch sollten sie regelmäßig auf Schäden, Verschleiß und/oder übermäßiges Spiel kontrolliert werden. Liegt eines dieser Schadensbilder vor, sollte das komplette Kugelgelenk und nicht nur die Manschette ausgetauscht werden.

Bremsen: Auch Bremszubehörteile sind im Winter anfällig für erhöhten Verschleiß und sollten wie im übrigen Jahr bei jedem Wartungseingriff gegen neue ausgetauscht werden. Gebrauchte Bauteile mögen sich auf den ersten Blick in einem guten Zustand befinden, dennoch sind sie extremen Temperaturen, Feuchtigkeit und Korrosion durch Salz ausgesetzt und verlieren dadurch an Spannung und Funktion. Beim Einsatz alter Bauteile kann es zu ungleichmäßigem Bremsen kommen, was unter Umständen die Stabilität und Sicherheit reduziert und zu einer höheren Abnutzung der Bremsbeläge und -scheiben führt.

In ähnlicher Weise können Schmutz, Salz und Kälte der Manschette des Bremssattelkolbens zusetzen. Die Manschette kann rissig oder hart werden.  Wenn hier nicht gehandelt wird, kann Feuchtigkeit in den Bremssattel eindringen, wodurch die Schiebestifte rosten und letztlich blockieren können. Die Folge sind eine Reihe von Problemen, u. a. können die Bremsen schleifen, überhitzen, die Bremswirkung kann nachlassen oder es treten Hotspots auf den Bremsscheiben auf. Permanente Wartung ist daher überaus wichtig und sollte Teil jeder routinemäßigen Bremseninspektion sein, vor allem wenn die Bremsbeläge gewechselt werden.

Und wenn an einem Kundenfahrzeug die Bremsscheiben ausgetauscht werden, sollten Sie den Einbau vollbeschichteter Bremsscheiben in Betracht ziehen. Die beschichteten Bremsscheiben von Delphi lassen sich schnell und einfach einbauen und sind gleichzeitig optisch ansprechend. Dank der speziellen Geomet-Beschichtung mit Zink-Lamellen bieten die beschichteten Bremsscheiben von Delphi einen erhöhten Schutz gegen Korrosion als Folge von Salz, Splitt usw. Sie sind für erschwerte Bedingungen im Winter perfekt geeignet.

Klimaanlagen: Bei Klimaanlagen denkt man natürlich an warme Sommermonate. Dies stimmt so allerdings nicht ganz. Tatsächlich werden Klimaanlagen das ganze Jahr über gewartet. Der Kompressor als Herz der Klimaanlage kann jederzeit ausfallen, und ohne Kompressor kann das Fahrzeug nicht betrieben werden.

Ebenso gibt es keinen bestimmten Zeitpunkt für die routinemäßige Wartung der Anlagenkomponenten. Der Trockner beispielsweise sollte regelmäßig überprüft und getauscht werden, d. h. alle zwei bis drei Jahre und bei jedem Öffnen des Systems, damit es durch Feuchtigkeit in der Luft nicht zu einer Sättigung kommt. Das gilt auch für den Innenraumfilter. Dieser sollte mindestens alle 12 Monate gewechselt werden. Kürzere Intervalle gelten im Stadtbetrieb, da ein verstopfter Innenraumfilter die Funktion des Heizungs- und Kühlungssystems beeinträchtigt und dazu führt, dass die Scheiben schneller beschlagen.

Im Winter ist allerdings der Heizungswärmetauscher überaus wichtig. Dieser sorgt dafür, dass der Fahrzeuginnenraum erwärmt wird und die Scheiben nicht beschlagen. In den kalten Monaten stellt dieses Bauteil die häufigste Reparatur an Heizung und Klimaanlage dar. Der Heizungswärmetauscher kann ausfallen, wenn Lecks oder Verstopfungen vorliegen. Diese treten auf, wenn das Kühlmittel nicht regelmäßig geprüft und/oder ausgewechselt wird. Der Austausch des Motorkühlmittels bei extremen Temperaturen (verdünnt mit 50 Prozent Wasser) verhindert dies. So ist ein umfassender Schutz bei kaltem Wetter gewährleistet, was dem Fahrer langfristig gesehen Kosten spart. Techniker sollten außerdem den Kühlerdruck prüfen und Schläuche auf Risse oder Beulen untersuchen. Dabei ist es in den meisten Fällen nicht erforderlich, die Komponenten aus dem Fahrzeug auszubauen.

Abgesehen von allgemeinen Ausfällen von Bauteilen und der regulären Wartung führen winterliche Straßenverhältnisse in der Regel zu mehr Unfällen und folglich zu mehr Unfallreparaturen an Bauteilen im vorderen Bereich des Fahrzeugs, beispielsweise an Kühlern und Kondensatoren.

Weitere wichtige Bauteile: Bei Temperaturen unter Null verliert eine Fahrzeugbatterie an Spannung oder elektromotorischer Kraft. Das heißt, sie startet schlechter. Ältere Batterien starten unter Umständen gar nicht. In beiden Fällen muss die Batterie ausgetauscht werden. Darüber hinaus können Sie Batterieprüfungen als Service vor den Wintermonaten anbieten, sofern Sie dies nicht bereits tun. Dies ist eine weitere schnelle, einfache und profitable Serviceleistung.

Das Kraftstoffmanagementsystem ist am anfälligsten für Verschmutzungen in der Winterzeit. Salz, Splitt und Wasser können in die Kraftstoffleitungen eindringen. Die Folgen sind Verunreinigungen der Kraftstoffpumpe und der Einspritzdüsen sowie korrodierte Kraftstoffleitungen.

Glühkerzen sind Hauptumsatzträger beim Winter-Service und überaus wichtig, denn sie sorgen bei Minusgraden dafür, dass Dieselfahrzeuge anspringen. Sie sind daher die Hauptursache für Motorstartprobleme im Winter und eine ausgezeichnete Servicemöglichkeit. Die Techniker sollten die Glühkerzen in den Kundenfahrzeugen prüfen oder wechseln, wenn die Glühkerzen einige Jahre alt sind. Bereits eine defekte Glühkerze kann verhindern, dass das Fahrzeug startet. Auch wenn die Glühkerzen noch funktionieren, können Probleme bestehen, die unter Umständen zu einem vorzeitigen Ausfall führen.Diese Probleme können Sie beseitigen.

Auch Sensoren, wesentlicher Bestandteil des Motormanagementsystems, sind der rauen Winterwitterung ausgesetzt. Daher ist es wichtig, dass sie in einem einwandfreien Zustand sind.